Obst

Alles aus kontrolliert biologischem Anbau

Mit Obst und Gemüse werden wir Montag und Donnerstag durch einen Naturkostgroßhandel

beliefert, sodass die Ware zu den Öffnungszeiten bereit steht.

Weiter wird durch mich Dienstag und Donnerstag Ware bei einem regionalen Großhändler eingekauft (um ca. 13:00 Uhr bin ich wieder im Laden)

Verbandsware (Demeter-Naturland-Bioland) wie regionale Ware wird - bevorzugt von mir eingekauft.

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Denken Sie auch an die Vollfruchtzubereitungen von DonathSuperfrüchte: Exotenpower für Zellschutz und Lebenskraft

Ein Trend erobert Europa: „Superfrüchte“ heißen die von westlichen Forschern neu entdeckten Obstsorten aus Brasilien, China oder Thailand, die die dortige Bevölkerung schon seit Jahrhunderten als gesundheitsfördernde Zutaten ihrer Küche schätzt. Açaíbeere, Gojibeere, Cranberry, Mangostan, Guave, Camu-Camu oder die Acerolakirsche gehören zu den neuen Stars im Früchteuniversum, die mit ihren faszinierenden Aromen nicht nur ungewöhnliche Geschmackserlebnisse bringen, sondern aufgrund ihres hohen Gehalts an Mikronährstoffen und Antioxidantien auch unserer Gesundheit sehr zuträglich sind. MEDICOM stellt Ihnen einige der exotischen Vitalstoffbomben vor.

Weltweit erfolgreich

Seit ihrer Neuentdeckung haben Açaíbeeren, Acerolakirschen, Aroniabeeren, Cranberrys, Gojibeeren, Guaven, oder Mangostane, ausgehend von den USA, einen kometenhaften Aufstieg genommen und sind nun dabei, auch in Europa Fuß zu fassen. Nach Angaben führender Trendforscher gehören die „Superfrüchte“ derzeit zu einer der zehn wichtigsten Entwicklungen bei den Konsumgütern und tatsächlich findet man sie seit einiger Zeit auch bei uns im Supermarkt. Dabei gibt es sie vor allem in Form von Fruchtsäften, Smoothies, Müsliriegeln und Energydrinks, aber auch Joghurts, Gelee oder Eiscreme bekommen durch Cranberry und Co. einen gesunden Zusatznutzen.

Schutzwirkung durch Antioxidantien

Eines der wichtigsten Kriterien, die eine Frucht zur „Superfrucht“ machen, ist ihr hoher Gehalt an Antioxidantien. Diese natürlichen Pflanzenstoffe können aggressive Freie Radikale neutralisieren, die durch den normalen Stoffwechsel, aber auch durch äußere Faktoren wie Rauchen, UV-Strahlung und verschiedene Umwelteinflüsse entstehen und die menschlichen Zellen schädigen können.
Antioxidantien sind also wertvolle Helfer im Kampf gegen Freie Radikale, da sie den oxidativen Stress und damit das Risiko für diverse Krankheiten verringern können. Einige Wissenschaftler sehen in ihnen auch ein wirksames Anti-Aging-Mittel. Zu den Radikalfängern gehören unter anderem die Vitamine C und E, die in großen klinischen Studien am Menschen eindeutig zellschützende Wirkungen gezeigt haben. Intensiv untersucht werden derzeit sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Polyphenole, Flavonoide oder der Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Insgesamt bedarf es allerdings noch weiterer Studien, um die genaue Wirkungsweise von Antioxidantien im menschlichen Körper zu erforschen.

Europäische Superfrüchte

Bei allem Fasziniertsein von der Exotenpower sollte man aber nicht vergessen, dass es auch in unseren Breiten so manche Obstsorten gibt, die aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe locker mit den Trendfrüchten aus aller Welt mithalten können. Traditionelle heimische „Superfrüchte“ sind unter anderem Heidelbeeren, Holunderbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Pflaumen, Sanddorn, rote Trauben und die aus dem Mittelmeerraum stammenden Granatäpfel.

Heidelbeeren

Heidelbeeren, auch Blaubeeren genannt, zählen zu den Früchten mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien. Als Radikalfänger und Entzündungshemmer wirken die Anthocyane, die den Beeren auch ihre dunkelblaue Farbe verleihen. Heidelbeeren enthalten außerdem die Vitamine C und E. Sie fördern u.a. die schnellere Heilung von Aphthen, kleinen, aber sehr schmerzhaften Entzündungen im Mundbereich, unter denen viele Menschen immer wieder leiden.

Holunderbeeren

Auch in den blauvioletten Holunderbeeren stecken außerordentlich viele antioxidativ wirkende Anthocyane (bis 600 Milligrammpro 100 Gramm Wildholunder). Da sie zusätzlich weitere Bioflavonoide enthalten, kommen die süßsäuerlich schmeckenden Holunderbeeren auf einen sensationell hohen ORAC-Wert. Zudem liefern sie Beta-Carotin und die Vitamine B1, B2, B6, Niacin und C – kein Wunder, dass der Holunder seit jeher als die „Hausapotheke der armen Leute“ gilt.

Granatäpfel

Auch Granatäpfel gelten seit Urzeiten als Heilmittel. Die ledrigen roten Früchte enthalten zahlreiche saftige Kerne, die reich an Polyphenolen sind. In ihrem süßen Saft stecken zudem Vitamin C, Pantothensäure, Kalium, Eisen und Flavonoide. Den Inhaltsstoffen werden vielfältige Gesundheitswirkungen, unter anderem auf das Herz-Kreislauf-System und die Abwehrkräfte, nachgesagt.


Sanddorn

Sanddorn ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten, denn seine orangegelben Beeren enthalten extrem viel Vitamin C – mehr als Zitronen. Daher wird Sanddorn auch „Zitrone des Nordens“ genannt. Außergewöhnlich hoch ist auch sein Anteil an Beta-Carotin, dazu kommen weitere sekundäre Pflanzenstoffe sowie Vitamin E. Sanddorn wurde bereits vor 1.000 Jahren verwendet, um Hautirritationen, Sonnenbrand, Wunden, Magenprobleme, Husten und Schleimhautprobleme zu behandeln.

Trauben

Auch rote Trauben sind reich an antioxidativ wirkenden Polyphenolen. Dabei steigt der Gehalt, je intensiver die rote Farbe ist. Hervorzuheben sind die oligomeren Proanthocyanidine (OPC), die zur Gruppe der Flavonoide gehören und den Körper bei der Neutralisierung Freier Radikale unterstützen können. Außerdem liefern Trauben eine Reihe wichtiger B-Vitamine.

Von der Acerolakirsche bis hin zur Mangostan: exotische Superfrüchte

Der Begriff „Superfrüchte“ entstand im Zusammenhang mit einer Rangliste für besonders gesunde Nahrungsmittel, die das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium 2004 veröffentlicht, und auf der die weit gereisten Vitaminspender einige der obersten Plätze belegten. Eine genaue Definition des Begriffs steht allerdings noch aus; auch welche der tropischen Erzeugnisse zu den „Superfrüchten“ gezählt werden, ist bisher nicht einheitlich geregelt. MEDICOM gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Sorten.

Açaíbeere

Die äußerst nährstoffreichen,dunkelvioletten bis schwarzblauen Açaíbeeren (sprich „Assai“) stammen aus der brasilianischen Amazonasregion. Ihr Geschmack ist leicht säuerlich, erinnert aber auch an Schokolade. Diese Früchte führen mit weitem Abstand die ORAC-Rangliste an und sind damit absoluter Spitzenreiter in puncto Antioxidantien. Anwender berichten von vielfältigen Wirkungen: So sollen sie den Cholesterinspiegel harmonisieren, Herz-Kreislauf Erkrankungen vorbeugen, das Immunsystem stärken, den Schlaf verbessern, die Hautalterung verlangsamen und sogar beim Abnehmen helfen.

Acerolakirsche

Acerolakirschen kommen ursprünglich aus der Karibik und den tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas. Auch wenn sie den deutschen Kirschen ähnlich sehen, sind sie doch botanisch nicht mit ihnen verwandt. Die saftigen Früchte schmecken süßsäuerlich bis sehr sauer. Die hellrote „Kirsche der Antillen“ mit dem orangegelben Fruchtfleisch zeichnet sich vor allem durch ihren außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin C aus: So deckt schon ein Gramm davon den Tagesbedarf. Außerdem enthält sie Beta-Carotin, Niacin, Eisen und Zink. Ein weiterer Vorteil der Acerolakirsche ist, dass sie auch für Zitrusfruchtallergiker verträglich ist.

Aroniabeere

Die eher herbe Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, hat ihre Heimat in Nordamerika. Neben ihrem auffallend hohen Gehalt an Anthocyanen, die ihr die intensive purpurrote bis violettschwarze Farbe verleihen und die hocheffektive Antioxidantien sind, stecken in ihr weitere wertvolle Vitalstoffe. Aroniabeeren sollen das Herz-Kreislauf-System stärken, den Blutdruck regulieren, bei Leber-, Nieren- und Gallenerkrankungen und Verdauungsbeschwerden helfen sowie das Sehvermögen fördern.

Cranberry

Cranberrys, auch Kranbeeren oder Moosbeeren genannt, gehören zu den bekannteren Vertretern der „Superfrüchte“. Die leuchtend roten Beeren stammen aus dem Norden der USA und Kanada, schmecken sehr herb bis sauer und werden daher meistens für Saft, Soße oder in Backwaren verwendet. Auch sie enthalten reichlich Antioxidantien. Dazu kommen Gerbstoffe aus der Gruppe der Polyphenole, die Harnwegsinfektionen wie Blasenentzündungen vorbeugen, das Immunsystem unterstützen und das Herz-Kreislauf-System stärken können. Außerdem liefern Cranberrys wertvolle Mikronährstoffe wie Eisen und Zink sowie Vitamin C.

Gojibeere

Gojibeeren, auch als Früchte des „Gemeinen Bocksdorns“ oder „Wolfsbeeren“ bekannt, sind in China beheimatet und finden wegen ihrer einzigartigen Zusammensetzung Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin. Die vitalstoffreichen orangeroten Beeren sehen der Hagebutte ähnlich, werden ein bis zwei Zentimeter groß und schmecken fruchtig-herb. Hierzulande kann man sie vor allem getrocknet kaufen. Sie enthalten verschiedene Aminosäuren, Spurenelemente und Mineralstoffe, wertvolle Fettsäuren sowie mehr Vitamin C als Orangen und sind eine der reichsten Quellen für Carotinoide (darunter auch Lycopin). Die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin beugen möglicherweise einer altersbedingten Makuladegeneration vor. Studien weisen auch darauf hin, dass Gojibeerenextrakt bei einem Glaukom („grüner Star“) den Sehnerv schützen kann; außerdem wird den Früchten eine immunstärkende Wirkung zugeschrieben. Weitere Studien befassen sich mit einer krebsvorbeugenden Wirkung des Multitalents.

Guave

Die Guave stammt aus Mittel- und Südamerika und kam erst im 17. Jahrhundert nach Europa. Ihr Fruchtfleisch kann je nach Sorte grünlich weiß, gelb, rosa oder lachsrot sein, geschmacklich erinnert sie an eine Mischung aus Apfel, Passionsfrucht und Erdbeere. In Guaven steckt viel Vitamin C, durchschnittlich 270 Milligramm pro 100 Gramm Frucht, außerdem etwa 5,4 Milligramm Lycopin – das ist deutlich mehr als in Tomaten (drei Milligramm pro 100 Gramm). Lycopin gilt als einer der effektivsten bekannten Radikalfänger.

Mangostan

Die Mangostane, auch „Mangosteen“ genannt, hat ihre Heimat auf der Malaiischen Halbinsel,wird aber heute weltweit in tropischen Gebieten angebaut. Die tomatengroße Frucht besitzt weißes, saftiges Fruchtfleisch, das geschmacklich zwischen Trauben, Ananas, Grapefruit und Pfirsich liegt. Die Bewohner Südostasiens haben sie mit der Bezeichnung „Königin der Früchte“ geadelt. Neueste Studien bestätigen ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften. Diese gehen vor allem auf die vielen hoch konzentrierten Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe zurück. So soll die Mangostane antibakteriell und antiviral wirken, Entzündungen hemmen, das Abwehrsystem stärken und Fieber und Schmerzen lindern. Außerdem wird sie gegen Ermüdung und zur Förderung der Verdauung eingesetzt.

SCHON GEWUSST?

Superfrüchte – brauche ich das?

Natürlich können die neuen Superfrüchte keine Wunder bewirken. Doch als Bestandteil einer ausgewogenen Kost können ihre wertvollen Vitalstoffe durchaus die Gesundheit fördern. Schließlich enthalten sie viele wertvolle Substanzen bei meistens nur wenigen Kalorien. Außerdem bieten sie neben Zellschutz und Immunstärkung auch eine geschmackliche Abwechslung im üblichen Speiseplan und erleichtern so eine gesunde Ernährung. Denn gerade beim Obst- und Gemüsekonsum können die Deutschen etwas Inspiration gebrauchen: Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) fünf Portionen davon empfiehlt, also 600 bis 650 Gramm täglich, nehmen wir nach Angaben der Nationalen Verzehrsstudie II von 2008 gerade einmal 350 bis 400 Gramm Obst und Gemüse zu uns.

Der ORAC-Wert

Das Potenzial eines Lebensmittels, Freie Radikale abzufangen, ermittelt man in der Forschung anhand des sogenannten ORAC-Werts (= Abkürzung für „Oxygen Radical Absorbance Capacity“). Dazu setzt man eine fluoreszierende Substanz aggressiven Sauerstoffmolekülen aus und misst, inwieweit sie ihre Leuchtfähigkeit verliert. Je besser ein Stoff dies verhindert, desto höher ist sein ORAC-Wert. In der offiziellen ORAC-Tabelle des US-Landwirtschaftsministeriums belegen Açaíbeere, Cranberry, Gojibeere und andere Superfrüchte Spitzenplätze.

Gesundheitliche Wirkung: Das sagt die Wissenschaft

Doch nicht nur als Radikalfänger haben sich die Superfrüchte einen Namen gemacht. So enthält die Acerolakirsche mit 1.700 Milligramm auf 100 Gramm Frucht 38-mal mehr Vitamin C als Orangen mit 45 Milligramm und auch die Guave übertrifft unseren gewohnten winterlichen Vitamin-C-Spender mit 273 Milligramm bei Weitem. Da die Superfrüchte häufig auffallend hohe Konzentrationen an Vitaminen, Mineralstoffen oder weiteren Pflanzenstoffen enthalten, vermuten einige Forscher, dass sie auch entzündungshemmende, antibiotische oder krebsvorbeugende Wirkungen haben könnten. Doch wie seriös sind solche Aussagen? Diverse wissenschaftliche Untersuchungen zeigten tatsächlich starke gesundheitsfördernde Effekte. So minderten zum Beispiel die Polyphenole aus der Açaíbeere das Wachstum von Leukämiezellen um bis zu 86 Prozent. In einer Studie an Hamstern beugten phenolische Komponenten der Entstehung von Arteriosklerose vor, und die Gerbstoffe aus Cranberrys helfen in vielen Fällen, Harnwegsinfektionen zu vermeiden. Weitere Forschungen sollen diese ersten positiven Ergebnisse erhärten.

WISSENSWERT

Unter „Superfrüchten“ versteht man vor allem exotische Obstsorten, die in der westlichen Welt bisher eher unbekannt waren und die überdurchschnittlich reich an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen sind

 

Extra für Sie

Sie haben Lust auf Obst oder Gemüse das nicht im Sortiment ist? Fragen Sie bitte - wir versuchen dann für Sie das entsprechende zu bekommen.