Baby- u. Kindernahrung

Nach dem ersten Geburtstag ist aus dem Säugling ein kleiner Großer geworden. Sie müssen nun nicht mehr so viele Extras für Ihr Kind bedenken. Worauf Sie im Wesentlichen achten sollten, ist die richtige Auswahl der Lebensmittel - für sich selbst und Ihre Kinder. Denn Sie selbst fungieren als Vorbild, auch und gerade was das Essen betrifft.

Diese sieben Lebensmittelgruppen gehören zu einer gesunden Mischkost für Kleinkinder:

1. Getränke (Wasser, Tee, verdünnte Säfte)

2. Brot und Getreideflocken (möglichst Vollkorn)

3. Kartoffeln, Reis, Hirse und Nudeln (möglichst Vollkorn)

4. Gemüse und Obst (möglichst aus ökologischem Anbau)

5. Milch und -produkte

6. Fisch und Eier, evtl. Fleisch

7. hochwertige Pflanzenfette und -öle

Stress am Esstisch resultiert oft aus der Unsicherheit darüber, ob das Kind genug isst. Meist werden die Mengen, die ein Kleinkind täglich essen sollte, dabei überschätzt! Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kind auf die empfohlenen Mengen kommt, wiegen Sie ruhig einmal nach. Das trägt zur Beruhigung bei und verhindert unnötigen Ess-Stress.

Nach dem ersten Geburtstag ist aus dem Säugling ein kleiner Großer geworden. Sie müssen nun nicht mehr so viele Extras für Ihr Kind bedenken. Worauf Sie im Wesentlichen achten sollten, ist die richtige Auswahl der Lebensmittel - für sich selbst und Ihre Kinder. Denn Sie selbst fungieren als Vorbild, auch und gerade was das Essen betrifft.

Hausmittel für unsere Kleinen

Wenn unsere Kinder krank sind ist besonnenes Vorgehen gut.  Zur Vorbeugung und Behandlung von leichteren Kindererkrankungen reichen oft mild wirkende Mittel in der Hausapotheke aus. Bedenken Sie aber, dass Kleinkinder nur bei bekannten „Alltagsbeschwerden“ selbst behandelt werden sollten. Mit Säuglingen gehen Sie bessergrundsätzlich zum Arzt.

 Gehen Sie bitte zum Arzt, wenn Ihr Kind

- über 39,5 °C Fieber hat

- mehr als 24 Stunden Temperatur über 38 °C hat

- länger als zwei Tage Durchfall hat

(mit Säuglingen gleich zum Arzt!)

- zu anhaltender Verstopfung neigt

- häufig über Blasenreizung klagt

- sich verbrannt hat

MAGEN UND DARM

Blähungen

Erste Wahl ist Tee aus Anis, Fenchel und Kümmel. Eine gute Wirkung, gerade bei Säuglingen, haben auch Bauchmassagen mit Kümmelöl, gelöst in Pflanzenöl.

Magenverstimmung

Kamille wirkt reizmildernd und entkrampfend, Pfefferminze zusätzlich verdauungsunterstützend und Melisse magenstärkend. Leinsamenschleim

oder Kieselsäure-Gel können als Schutzschicht für die Magenschleimhaut dienen.

Durchfall

Eine Selbstbehandlung ist nur bei leichten, kurz andauernden Durchfällen angebracht. An erster Stelle steht dabei der Flüssigkeits- und Mineralstoffersatz, z. B. durch einen Tee mit Traubenzucker, Salz und Zitronensaft. 2 TL Pfefferminzblätter und 1 TL Schwarzteeblätter mit 1 Liter kochendem Wasser aufgießen, acht Minuten ziehen lassen,mit 1 Prise Salz, 3 EL Traubenzucker und dem Saft einer Zitrone mischen. Wirksame Hausmittel sind geriebener Apfel und Möhrensuppe. Auch Pektin wirkt als Flüssigkeitsbinder. Magen-Darm-Gel aus feinst verteilter Kieselsäure bindet Giftstoffe und entfernt sie so aus dem Körper.

Verstopfung

Ganz wichtig ist die Klärung (und Beseitigung) der Ursachen. Falsche oder einseitige Ernährung, Stress oder seelische Probleme können Kindern schnell auf den Darm schlagen. Im akuten Fall helfen Leinsamen mit hoher Quellzahl (zu einemTeelöffel Leinsamen ein Glas Wasser trinken  lassen!). Weitere von Kinderngut akzeptierte „Regulierungsmittel“ sind Trockenfrüchte wie Feigen, Pflaumen und Zubereitungen daraus.

 

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