Venenleiden

Venenleiden kennen die meisten nur als Krampfader, die als störende, äußerlich sichtbarer Teil einer Erkrankung. Dieser Störung ist aber eine Blutstauung in Füßen und Beinen voraus gegangen. Der Rückstrom des Blutes zum Herzen ist gestört.

Dies wird verursacht durch:

  • Bewegungsmangel
  • Vorwiegende sitzende Lebnsweise (abgeknickte Knie und Leiste)
  • Hormonelle Einflüsse
  • Bindegewebsschwächen

Folgende Beschwerden zeigen  Handlungsbedarf an:

  • Schwere müde Beine
  • Gelegentliche (meist nächtlich) Krämpfe
  • Schwellungen der Fuß- und Knöchel

Über der kosmetischen Beeinträchtigung stehen aber zu befürchtenden Komplikationen:

  • Thrombosen
  • Venenentzündung der oberflächlichen Venen
  • Venenentzündung der tiefer gelegenen Venen
  • Unterschenkelekzem mit einem sich daraus entwickelnden Unterschenkelgeschwür

Grundlage der sachgerechten Behandlung von Venenleiden ist die Förderung des Blutrückflusses in den Beinen durch:

  • Laufen (außer bei tiefen Thrombosen)
  • Kompressionsverbände und -strümpfe
  • zeitweise Hochlagerung
  • Trockenbürsten
  • Unterstützung der Leberfunktion mit Bitterstoffen
  • Atemtherapie mittels Zwerchfellatmung (Einziehen des Bauches während des Einatmens)

Als aktive Mitarbeit können Sie praktizieren:

  • Laufen
  • Kalte Wasseranwendungen (nicht wenn Schmerzen bei der Anwendung auftreten)
  • Arzneipflanzen wie Buchweizen und Roßkastanie (wirken gefäßabdichtend)
  • Ernährungsumstellung mit reichlich Ballaststoffen, meiden von Fleisch und tierischen Fetten
  • Gymnastische Übungen die ablußfördernd, muskelkräftigend und blutkreislaufanregend auf die Beine wirken.

 

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