Frischkäse

Frischkäse sind Käse, die im Gegensatz zu vielen anderen Käsearten nicht oder nur sehr wenig reifen müssen und sofort zum Verzehr bereit sind. Frischkäse ist deswegen auch nur kurz haltbar und muss möglichst gekühlt gelagert werden.  Manchmal werden ihm Kräuter und Gewürze beigemischt. Erhältlich ist er in allen Fettstufen. Häufig wird er als Doppelrahmkäse angeboten.
Zu den Frischkäsesorten gehören z. B.

  • Quark bzw. Topfen / Brimsen,
  • Schichtkäse,
  • Hüttenkäse (Cottage Cheese),
  • Rahm-, Doppelrahmkäse, Dreifachrahmkäse,
  • Brousse du Rove,
  • Mascarpone und
  • Burrata,
  • Ricotta.

Alle Varianten besitzen ein frisches, mildes Aroma. Außer Schichtkäse und Hüttenkäse zeichnen Frischkäse sich durch eine glatte und weiche Konsistenz aus. Da die meisten sehr weich sind, verpackt man sie in Kunststoffbecher. Körniger Frischkäse wird aus Magermilch hergestellt, teils auch mit Sahne verfeinert und nennt sich unter anderem auch Hüttenkäse, Cottage Cheese oder Krümelquark. Frischkäse darf in Deutschland nur aus pasteurisierter Milch hergestellt werden, nicht aus Rohmilch.

Schichtkäse: Werden die festen Bestandteile vorsichtig von der Molke abgenommen, erhält man den Schichtkäse.

Quark: Werden die festen Bestandteile zusätzlich entwässert entsteht Quark. Quark können Sie in den verschiedenen Fettstufen erhalten.

Rahm- und Doppelrahmfrischkäse: Wird die Milch vor der Verarbeitung mit Sahne angereichert, erhält man diese Frischkäseart. Hüttenkäse: Hier wird Magermilch vorsichtig zum gerinnen gebracht, mit der Käseharfe in Würfel geschnitten. Erwärmt man dann diese Körnchen, ziehen sich diese zusammen.

Mascarpone: Hier wird Sahne erwärmt und mit Säure zum Stocken gebracht. Lässt man diese Masse im Tuch abtropfen erhält man sofort die verkaufsferige Ware.

Mozzarella: Läßt man die Milch mit Lab gerinnen und übergießt die abgesonderten festen Bestandteile mit fast kochendem Wasser, kann man die Masse zu Kugeln. In Molke oder Salzlake gelagert, können Sie den Mozzarella lange genießen. Wir Mozzarella mit kaltem Buchenrauch geräuchert entsteht Scamorza.

Molkenkäse: Bei der Käseherstellung bleibt Molke übrig. Sie wird erhitzt und durch Zugabe von Zitronensäure oder Milchsäurebakterien entsteht eine flockige Masse. Diese wird abgeschöpft und in Körbchen zum abtropfen des Wassers gegeben. Ricotta ist der typische italienische Vertreter. Der griechische Manouri ist eine sahnig-milde Variante.

Salzlakenkäse:

Kochkäse: Quark der gut abgetropft und ein paar Tage gereift ist, wird vorsichtig erwärmt und so lange gerührt, bis er flüssig ist. Nun werden Schnittkäse, Sahne oder Butter hinzugefügt. Kochkäse zählen zu den fettarmen Käsesorten.

Schmelzkäse: Käse, üblich ist ein Schnittkäse,aber auch Schimmelkäse, wird gerieben und zusammen mit Wasser erhitzt und geschmolzen. Butter oder Sahne und Molkepulver machen den Schmelzkäse geschmeidiger.

Käsezubereitungen: Hier werden verschiedene Verianten und Sortenmiteinander oder mit Pflanzenölen vermischt. Obazda ist eine bekannte bayerische Spezialität.